Reise ans Ende der Welt

 

IMG_7101Der August-Block im September? Das liegt daran, dass ich Urlaub am „Ende der Welt“ gemacht habe. Finistère, der westlichste Zipfel des französischen Festlandes, wurde von den Römern schon Finis Terrae genannt – das Ende der Welt eben. Wer Asterix und Obelix kennt, weiß was diese beiden Gallier von den Römern halten. Und so nennen die Bretonen ihr Land Penn ar Bed, Anfang der Welt. So unterschiedlich kann die Perspektive, die Sicht auf die Welt sein.

Was eignet sich besser um neue Perspektiven kennenzulernen als eine Reise? Wenigstens einmal im Jahr möchte ich das Meer sehen, die Weite des Horizonts genießen, den Wellen zuhören, die sich an rauen Küsten brechen. Das Rauschen des  Meeres ist wie der Atem der Welt. Hier kommt die Seele zur Ruhe.

In sich zu ruhen macht gelassen. Vielleicht nehmen die Bretonen deshalb nicht alles so ernst, was in Paris oder Brüssel passiert? Zumindest verstehen sie es, sich davon nicht zu sehr beeinflussen zu lassen. Sie sind ein bisschen selbstverständlicher in ihrer eigenen Kultur Zuhause.  Es ist, wie es ist, ich bin, die ich bin, du bist, der du bist. Hier wird es gelebt.

 Also lassen Sie uns die Gelassenheit mit in den Alltag nehmen. Denn:

„Du selbst zu sein, in einer Welt die dich ständig anders haben will, ist die größte Errungenschaft.“

                                                                                                  Ralph Waldo Emerson

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2 Antworten zu “Reise ans Ende der Welt

  1. Liebe EHCoach,
    das sind wahrlich schöne Aussichten. Und natürlich ein passendes Zitat. Vielen Dank für’s Teilen! Ich selbst könnte auch stundenlang am Strand sitzen, den Wellen zusehen, Ebbe und Flut beobachten, vielleicht eine Sandburg bauen – und ab und zu zum Abkühlen ins Meer springen! Loriots „Ich möchte einfach nur hier sitzen“ könnte passender nicht sein. Lässig, nein, gelassen, aber nicht cool. Da gelingt der Perspektivwechsel von alleine!
    Tiefenentspannte Grüße
    Milchtoast

    • Eine Strandburg zu bauen, finde ich eine großartige Idee! Das habe ich schon ewig nicht gemacht. Dabei ist es wunderbar, sich ein wenig Kind-sein-können zu bewahren. In Le Conquet steht an der Hafenmauer: „In jedem Künstler steckt ein Kind, das überlebt hat.“ Trauen wir uns mal wieder kreativ zu sein!
      Herzliche Grüße!

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