Be – SINN – lich

Wie schnell das Jahr vergangen ist! Gefühlt waren wir doch gerade erst auf unserer traditionellen Neujahrswanderung. Manches war anstrengend, schwierig, auch traurig. Das lasse ich gern zurück. Vieles Andere war berührend, inspirierend, bezaubernd. Daran erinnere ich mich mit Dankbarkeit. Überhaupt ist heute ein guter Tag für eine Rückschau auf das, was hinter uns liegt. Sich zu besinnen, wovon wir uns verabschieden möchten und was wir mitnehmen wollen ins neue Jahr.

Besinnlichkeit wünscht man sich oft für die Tage zwischen den Jahren. Darin steckt das Wort Sinn. Das kann bedeuten, sich jetzt die Zeit zu nehmen um sich klar zu werden, was dem Leben im kommenden Jahr Sinn verleihen darf. Was ist, wie John Strelecky es formuliert, der Zweck Ihrer Existenz? Was möchten Sie nächstes Jahr gerne verwirklichen, was darf aber auch getrost weggelassen werden? Was fühlt sich stimmig an?

Apropos stimmig: Zu erkennen, was stimmig ist, geht nicht mit dem Verstand. Dafür benötigen wir unsere Intuition, ein gutes Bauchgefühl, unseren 6. Sinn. Diesen nehmen wir umso besser wahr, je mehr wir mit unseren anderen Sinnen, unseren Emotionen und Körperreaktionen vertraut sind. Die „be-SINN-liche“ Zeit zwischen den Jahren kann auch eine gute Gelegenheit sein, alle unsere Sinne wieder bewusst wahrzunehmen. In der Hektik des Alltags geht uns diese Fähigkeit nicht selten verloren.

Vielleicht haben Sie ja Lust die Tage zu nutzen, um mit allen Ihren Sinnen ganz achtsam zu sehen, zu lauschen, zu spüren, zu riechen und zu schmecken? Es gibt es so viel Wunderbares zu entdecken, wenn man mit offenen Sinnen durch die Welt geht. Dabei wünsche ich Ihnen ganz viel Freude!

Einen guten Rutsch und ganz viel Gesundheit, Glück, gutes Gelingen, Freude und Zufriedenheit für das neue Jahr wünscht Ihnen

Eike Treis-Hoffmann

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